Deine Momente
Eine Taufe planen
Die evangelische Taufe deines Kindes planst du am besten, indem du frühzeitig Termin, Gemeinde, Pat*innen, Unterlagen und die Gestaltung der Feier aufeinander abstimmst. So entsteht nicht nur ein festlicher Tag, sondern ein bedeutungsvoller Moment, der dein Kind in eine Gemeinschaft aufnimmt und eure Familie bewusst begleitet. Gute Planung schafft dabei Freiraum für das Wesentliche: Begegnung, Segen und gemeinsame Erinnerung.

Welche Voraussetzungen müssen für die evangelische Taufe erfüllt sein?
Für die Taufe eines Kindes braucht es in erster Linie euren Wunsch dazu. Erste Ansprechpersonen findet ihr in der Regel in eurer Gemeinde. Viele Gemeinden setzen voraus, dass eines der Elternteile Kirchenmitglied ist. Wenn ihr als Eltern keine Kirchenmitglieder oder euch unsicher seid, zu welcher Gemeinde ihr gehört oder dort die Taufe nicht feiern könnt oder wollt, könnt ihr euch einfach per Kontaktformular an uns wenden.
Die evangelische Taufe ist mehr als ein familiäres Fest. Sie verbindet die persönliche Lebensgeschichte eines Kindes mit der Zusage Gottes und der Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Deshalb stehen nicht bürokratische Anforderungen im Mittelpunkt, sondern die Frage, wer das Kind auf seinem Weg begleitet.
Wenn ihr in eurer Gemeinde feiern möchtet, ist der erste Schritt, diese zu kontaktieren. Dort wird geklärt, wie die Taufe gestaltet werden kann und welche Voraussetzungen im Einzelfall gelten.
Mit der Taufe wird euer Kind Kirchenmitglied. Die Taufe hat damit auch eine rechtlich bindende Funktion. Für die Taufe ist deswegen die Zustimmung aller Sorgeberechtigten notwendig!
Hilfreich ist die frühzeitige Klärung folgender Fragen:
Sind alle Sorgeberechtigten einverstanden?
Wo soll die Taufe stattfinden?
Welche Gemeinde oder Pfarrperson soll die Taufe durchführen? Kommt ein Tauffest in Frage?
Wer kommt als Pat*in in Frage?
Wer möchte aktiv mitwirken?
Welche Bedeutung soll die Taufe für eure Familie haben?
Welche Unterlagen und administrativen Schritte sind notwendig?
Die organisatorische Vorbereitung gelingt am entspanntesten, wenn alle Dokumente mehrere Wochen vor dem Tauftermin vorliegen.
Viele Familien unterschätzen den zeitlichen Vorlauf. Besonders bei beliebten Taufterminen oder mehreren beteiligten Pat*innen lohnt sich eine frühe Planung.
Hilfreich ist die frühzeitige Klärung folgender Fragen:
Geburtsurkunde des Kindes
idR Formular mit Personaldaten der Sorgeberechtigten und Unterschrift aller Sorgeberechtigten
Angaben zu Pat*innen
Wenn die Pat*innen Kirchenmitglieder sind und die Patenschaft ins Kirchenbuch eingetragen werden soll, deren Patenscheine (kann in deren Gemeinde beantragt werden)
Organisatorische Schritte in sinnvoller Reihenfolge:
Gemeinde oder st. moment kontaktieren
Pat*innen anfragen
Tauftermin und -ort vereinbaren
Erforderliche Unterlagen zusammentragen
Taufgespräch führen
Feier organisieren
Keine Sorge: die zuständige Pfarrperson und das Orga-Team von st. moment unterstützt euch bei den einzelnen Punkten und hilft euch, Entscheidungen zu treffen.
Wie wählt ihr die richtigen Pat*innen aus?
Die besten Pat*innen sind Menschen, die dauerhaft präsent bleiben möchten und eurem Kind echte Verbundenheit schenken.
Die Wahl von Pat*innen gehört zu den persönlichsten Entscheidungen der Taufvorbereitung. Viele Eltern konzentrieren sich zunächst auf Verwandtschaftsverhältnisse oder langjährige Freundschaften. Langfristig wichtiger ist jedoch die Frage, wer tatsächlich eine verlässliche Beziehung zum Kind aufbauen möchte.
Eine gute Patenschaft verbindet Nähe, Interesse und Verlässlichkeit.
Bei der Auswahl helfen diese Fragen:
Wird diese Person vermutlich auch in zehn Jahren noch Teil des Lebens meines Kindes sein?
Kann mein Kind sich dieser Person anvertrauen?
Entsteht die Wahl aus Überzeugung oder aus familiärer Erwartung?
Passt die Rolle zu den Lebensumständen der Person?
Patenschaft lebt nicht von Perfektion, sondern von echter Beziehung.
Wie wählt ihr die richtigen Pat*innen aus?
Die besten Pat*innen sind Menschen, die dauerhaft präsent bleiben möchten und eurem Kind echte Verbundenheit schenken.
Die Wahl von Pat*innen gehört zu den persönlichsten Entscheidungen der Taufvorbereitung. Viele Eltern konzentrieren sich zunächst auf Verwandtschaftsverhältnisse oder langjährige Freundschaften. Langfristig wichtiger ist jedoch die Frage, wer tatsächlich eine verlässliche Beziehung zum Kind aufbauen möchte.
Eine gute Patenschaft verbindet Nähe, Interesse und Verlässlichkeit.
Bei der Auswahl helfen diese Fragen:
Wird diese Person vermutlich auch in zehn Jahren noch Teil des Lebens meines Kindes sein?
Kann mein Kind sich dieser Person anvertrauen?
Entsteht die Wahl aus Überzeugung oder aus familiärer Erwartung?
Passt die Rolle zu den Lebensumständen der Person?
Patenschaft lebt nicht von Perfektion, sondern von echter Beziehung.
Wie gestaltet ihr eine persönliche und stimmige Tauffeier?
Eine gelungene Tauffeier verbindet den Gottesdienst mit den Menschen, die das Leben des Kindes prägen.
Die evangelische Taufe bietet viel Raum für individuelle Gestaltung. Dadurch entsteht eine Feier, die sowohl den geistlichen Charakter als auch eure persönliche Geschichte sichtbar macht.
Viele Familien wählen einen Taufspruch, der ausdrückt, was sie ihrem Kind mit auf den Weg geben möchten. Andere gestalten Fürbitten gemeinsam mit Freund*innen oder beziehen Geschwister aktiv ein. Eine Entscheidungshilfe bietet die Seite www.taufspruch.de. Und wenn ihr euch nicht sicher seid: Den Taufspruch könnt ihr auch im Taufgespräch gemeinsam mit eurer Pastor*in auswählen!
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten:
Musik: Bindet eure Lieblingsmusik ein, wählt Lieder, mit denen ihr ausdrücken könnt, was ihr eurem Kind wünscht. Ob Pop, Schlager oder klassisches Kirchenlied, alles ist erlaubt!
Lesung: Im Taufgespräch könnt ihr einen biblischen oder nicht-biblischen Text auswählen, der euch wichtig ist. Ihr könnt den Text lesen, Pat*innen oder andere Gäste für die Lesung einbinden
Fürbitten: Ihr könnt selbst Fürbitten formulieren Familie und Freund*innen bitten, individuelle Fürbitten für euer Kind beizutragen
Taufkerze: ihr könnt die Taufe individuell gestalten oder gestalten lassen. Auch das ist typischerweise Aufgabe einer Pat*in
Weitere Ideen für Erinnerung an diesen Tag könnten sein: Taufalbum, Gästebuch, Fotos
Für die Feier nach dem Gottesdienst bieten sich an:
Gemeinsames Essen im Familienkreis
Gartenfest
Restaurantbesuch
Kaffeetafel
Picknick
Kleine Feier zuhause
Ein Tauffest der Gemeinde oder bei st. moment
Die Größe der Feier ist nebensächlich. Entscheidend ist, dass sie zu euch passt.
Aus der Praxis: Was Familien häufig erst nach der Taufe erkennen
Die nachhaltigste Vorbereitung betrifft nicht den Ablauf des Tages, sondern die Zeit danach.
Viele Eltern investieren Wochen in Menüplanung, Einladungen und Dekoration. Rückblickend erinnern sich Familien jedoch meist an andere Dinge: persönliche Worte, Begegnungen und die Menschen, die dauerhaft geblieben sind.
Besonders wertvoll sind gemeinsame Rituale, die die Taufe im Alltag lebendig halten:
jährliche Erinnerung an den Tauftag
gemeinsame Besuche besonderer Gottesdienste
Briefe der Pat*innen zum Geburtstag
persönliche Segenswünsche zu wichtigen Lebensereignissen
ein Foto oder Symbol der Taufe im Kinderzimmer
Familien berichten häufig, dass die Bedeutung der Taufe über Jahre wächst. Was am Tauftag beginnt, entfaltet seinen Wert oft erst im gemeinsamen Leben.
AUF EINEN BLICK: DEINE CHECKLISTE FÜR DIE PLANUNG DER TAUFE ZUM DOWNLOAD
FAQ’s zur Planung einer evangelischen Taufe
Drei bis sechs Monate Vorlauf schaffen ausreichend Zeit für Terminabsprachen und individuelle Gestaltung. Für ein kleines intimes Ritual reichen aber auch wenige Wochen.
Ja. Nach Absprache mit den beteiligten Gemeinden sind häufig individuelle Lösungen möglich.
Die Anzahl ist euch überlassen. Wichtig ist die Qualität der Begleitung, nicht die Anzahl der Namen.
Kirchenmitgliedschaft ist bei st. moment keine Vorbedingung, in vielen evangelischen Gemeinden aber schon. Nicht-Kirchenmitglieder können auch dann aber einbezogen werden, beispielsweise als Taufzeug*innen.
Ja. Die Bedeutung der Taufe hängt nicht von der Größe der Feier ab.
Meist entscheiden Eltern gemeinsam mit Pat*innen oder lassen sich im Taufgespräch beraten.
Die Taufe selbst ist kostenfrei. Kosten entstehen gegebenenfalls durch die private Feier.